KapaFit

Flexibilität passgenau kombinieren

Zur Flexibilisierung des Personaleinsatzes sind über vierzig Instrumente bekannt, die sich stark in Zielsetzung, Wirkung, Reaktionszeit und Organisationsaufwand unterscheiden. Einige Beispiele:

  • ƒƒSchichtverlängerungen erhöhen sehr schnell die Kapazität um bis zu 20 Prozent, führen aber zu Ermüdung und erfordern ausreichende Arbeitszeitkonten. ƒƒ
  • Arbeitnehmerüberlassung wirkt häufig erst nach einigen Einarbeitungstagen und muss anschließend mehrere Wochen genutzt werden. ƒƒ
  • Befristete Arbeitsverhältnisse reduzieren die Kapazität stark, wirken für Konjunkturkrisen jedoch meist viel zu langsam.
  • Arbeitszeitabsenkungen und Kurzarbeit sind probate Mittel bei Absatzeinbrüchen. Ihr Einsatz ist jedoch an strikte Voraussetzungen gebunden, die einzelne Mitarbeiter erfüllen müssen.

Keines der Flexibilisierungsinstrumente kann alle Anforderungen an einen flexiblen Personaleinsatz im Hinblick auf die ganz unterschiedlichen Anforderungen der Kunden und Märkte allein erfüllen. Es bedarf immer einer sorgfältigen Abstimmung von Beschäftigung, Arbeitszeiten, Schichtrhythmen und Betriebszeiten, um Kapazitäten kurzfristig anzupassen, Turbulenzreserven aufzubauen und attraktive  Arbeitszeiten  zu ermöglichen.

KapaFit-Simulation

Unsere KapaFit-Simulation berechnet den messbaren Nutzen eines flexiblen Personaleinsatzes und zeigt plakativ die Wirkungen der einzelnen Instrumente im praktischen Einsatz auf.

Gemeinsam mit Ihnen wählen wir passende Flexibilitätsinstrumente aus, dimensionieren diese für die Anforderungen Ihrer Kunden und Märkte, prüfen die entstehenden Turbulenzreserven und zeigen die Auswirkungen auf die Arbeitsbelastung und Arbeitszeiten Ihrer Mitarbeiter auf.

Warum simulieren?

Den Personaleinsatz maßgeschneidert zu flexibilisieren, ist keine triviale Aufgabe.  Zu berücksichtigen sind:

  • ƒƒZielkonflikte, etwa zwischen der Belegschaft, die häufig ausreichende Ankündigungsfristen wünscht, der Produktionsleitung, die kurzfristige Schichtände- rungen benötigt, dem Betriebsrat, der maßvolle Arbeitsbelastung anmahnt und der Personalleitung, die Turbulenzreserven fordert. ƒƒ
  • Eine hohe Dynamik im Personaleinsatz, die sich mit mittleren Abwesenheitsquoten und Brutto-Personalbedarfen nicht ausreichend beschreiben lässt. Vielmehr müssen realitätsnahe Schwankungen und Extremsituationen betrachtet werden. Nur so zeigt sich, ob z. B. auch während einer Grippewelle oder der Urlaubszeit alle Arbeitsplätze besetzt werden können.
  • ƒƒUnternehmensspezifische Anforderungen seitens Ihrer Kunden, Märkte und Produktionsbetriebe. So kennen Unternehmen aus der Lebensmittelverarbeitung eine starke Saisonalität, sind aber eher schwach konjunkturabhängig und fertigen keine kundenindividuellen Produkte. Maschinenbauunternehmen fertigen fast immer auftragsspezifisch, sind extrem konjunkturabhängig, kennen dafür aber seltener saisonale Schwankungen

Diese komplexe Aufgabe erfordert ein adäquates Vorgehen und Lösungswerkzeug.

Ergebnisse der Simulation

Mit dem Werkzeug KapaFit simulieren wir für Sie präzise Marktverhalten, Schichtmodelle, Beschäftigungsformen, Arbeitsplatzbesetzung und Personaleinsatzprioritäten in Produktionsumgebungen über ein repräsentatives Betriebsjahr. Die Simulation zeigt exakt die Auswirkungen auf Ihre Lieferfähigkeit, Produktionskosten, Betriebsnutzungszeiten, Produktivität, Arbeitszeiten und Arbeitszeitkonten – und das zu jedem Zeitpunkt des simulierten Zeitraums.

Auf dieser Basis wählen wir gemeinsam mit Ihnen die einzusetzenden Flexibilisierungsinstrumente passgenau und zielorientiert aus und berechnen den erforderlichen Umfang sowie den quantifizierten Nutzen. Überzeugen auch Sie alle Beteiligten vom Nutzen der angestrebten Flexibilisierungslösung mit den objektiven Ergebnissen der KapaFit-Simulation.